Die nachlassende Servicequalität veranlasst viele Unternehmen dazu, sich nach alternativen Enterprise Support-Anbietern umzusehen. Von außen betrachtet scheinen die Angebote von Drittanbietern und Microsoft jedoch ähnlich oder sogar zugunsten von Microsoft verzerrt zu sein. Der wahre Qualitätsunterschied wird erst bei genauerer Recherche und mit Branchenkenntnissen deutlich.
Microsoft betont nachdrücklich, dass diese Auftragnehmer „nach denselben hohen Standards wie Mitarbeiter überprüft werden und nahtlos als Teil der Microsoft-Lieferorganisation arbeiten“.
Allerdings bleiben einige kritische Fragen unbeantwortet. Der Technologieriese äußerte sich nicht zu folgenden Punkten:
Diese Informationslücken sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere für Unternehmen, die Datensicherheit priorisieren und Transparenz in ihren IT-Abläufen wahren möchten.
Microsoft behauptet zwar, dass diese Auftragnehmer denselben Standards unterliegen wie andere Ingenieure, doch bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass dies nicht der Fall sein kann. Die Compliance-Gesetze in den USA sind streng, insbesondere im Bereich Daten. Allerdings gelten diese Gesetze technisch gesehen nicht für Auftragnehmer im Ausland. Ihre Daten stehen zwar unter dem Schutz von Microsoft und seinen Diensten, aber sobald sie sich außerhalb der Landesgrenzen befinden, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verstoßes gegen die Compliance höher. Diese Wahrscheinlichkeit ist zwar unglaublich gering, aber dennoch höher, als wenn die Daten das Land gar nicht erst verlassen hätten.
Angesichts der jüngsten Bekanntgabe von Microsoft bezüglich seiner Auftragnehmer wird Unternehmen empfohlen, ihre Unified Enterprise Agreement-Pläne genau zu prüfen. Wenn keine Klausel vorhanden ist, die Transparenz hinsichtlich der Beteiligung Dritter gewährleistet, raten Rechtsexperten dazu, eine solche Klausel aufzunehmen. Chief Information Security Officers (CISOs) müssen sich der Risiken bewusst sein, die mit ausländischen Outsourcing-Anbietern wie Tata, Wipro oder Mindtree verbunden sind, die möglicherweise Teil des Unified Support-Teams von Microsoft sind, und diese bewerten.
Die Microsoft Enterprise Support-Lösungen von Drittanbietern von US Cloud sind heute wichtiger denn je, da sie Kosten senken und Tickets schneller bearbeiten können.
Der Microsoft Enterprise Support von US Cloud hat einen deutlichen Anstieg der Anzahl der Unified Support-Meldungen verzeichnet. Eine umfassende Analyse dieser Daten aus dem vergangenen Jahr zeigt einen auffälligen Unterschied in der Zeit bis zur Lösung (Time to Resolution, TTR) zwischen den beiden. Hier ist eine Aufschlüsselung:
Die Trends sind offensichtlich. Mit der Weiterentwicklung von US Cloud und der Optimierung seiner betrieblichen Effizienz übertrifft es weiterhin Microsoft Unified Support. Dies gilt insbesondere angesichts der steigenden Ticketlast bei Microsoft aufgrund der laufenden Umstellung der Kunden von Premier auf Unified.
Es betont, wie wichtig es für Unternehmen ist, darauf zu achten, wer ihre Support-Tickets bearbeitet, insbesondere wenn es um sensible Daten und geschäftskritische Vorgänge geht.
Darüber hinaus unterstreicht die Leistungsanalyse zwischen Microsoft Unified Support und US Cloud die Notwendigkeit für Unternehmen, kontinuierlich die effizientesten, transparentesten und zuverlässigsten Support-Lösungen zu bewerten und auszuwählen. In dieser sich ständig weiterentwickelnden IT-Landschaft sind es unerlässlich, stets auf dem Laufenden zu bleiben und kluge Entscheidungen zu treffen, um operative Exzellenz zu erreichen.